Über 40 Tonnen Plastik pro Jahr
So viel Plastikabfall entsteht schätzungsweise jährlich durch klassische Tischbomben. Der Moment dauert Sekunden, das Material bleibt Jahrhunderte.
Das Problem
Eine klassische Tischbombe besteht in weiten Teilen aus Kunststoff: Gehäuseelemente, Folien, Glitterkonfetti und Kleinspielzeug. Fast alles davon landet nach wenigen Minuten im Kehricht.
Für ein Produkt, das ausschliesslich für einen kurzen Freudenmoment existiert, ist das eine schlechte Bilanz. Wir wollten den Moment nicht abschaffen, sondern das Material.
Materialaufbau
- 01
Aussenhülle
Recycelbarer Karton
Bedruckt mit wasserbasierten Farben.
- 02
Deckel
Karton
Ohne Kunststoffring, ohne Folie.
- 03
Auslösemechanik
Patentierte Papierlösung
Kommt vollständig ohne Kunststoff aus.
- 04
Konfetti
Papier
Altpapiertauglich, kein Glitter, kein Mikroplastik.
Inhalte, die bleiben
Der zweite Hebel ist der Inhalt. Wo in einer Tischbombe Plastikringe und Papierkrönchen stecken, liegen bei blopp Socken, Tee, Duftöl oder Gesprächskarten.
Diese Dinge werden benutzt. Damit verschiebt sich die Rechnung: aus Wegwerfware wird ein Geschenk mit Nutzungsdauer.
Warum keine Mehrfachverwendung?
Die Frage kommt oft: Warum kann man eine blopp nicht nachfüllen? Der Grund ist die Sicherheit. Der Auslösemechanismus ist auf genau eine Verwendung ausgelegt und geprüft.
Eine wiederbefüllte Röhre wäre nicht mehr zugelassen und nicht mehr kalkulierbar. Deshalb bauen wir sie so, dass sie danach vollständig ins Altpapier kann — statt halb wiederverwendbar und halb Abfall zu sein.

